Der renommierte Bassist Tareq Nazmi studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Edith Wiens und Christian Gerhaher und wurde privat von Hartmut Elbert unterrichtet. Seine Karriere begann im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, der er bis 2016 als Ensemblemitglied angehörte.
Mit seinen markanten Rollenporträts hat sich Tareq Nazmi als gefragter Sänger auf internationalen Opernbühnen etabliert. Zu den prägenden Stationen seiner Laufbahn zählen Sarastro bei den Salzburger Festspielen 2022 – zuvor war ihm 2021 als Sprecher der internationale Durchbruch gelungen – sowie sein Debüt als König Heinrich in Wagners Lohengrin an der Wiener Staatsoper. Bei den Osterfestspielen Salzburg 2024 war er als Alvise in La Gioconda unter Antonio Pappano zu erleben. An der Bayerischen Staatsoper und beim Tokyo Spring Festival 2025 sang er nach seinem Debüt am Grand Théâtre de Genève den Gurnemanz in Wagners Parsifal, eine Rolle, die sich zu einer seiner Schlüsselrollen entwickelt. Im Sommer desselben Jahres überzeugte er bei den Salzburger Festspielen erneut als Banco in Verdis Macbeth in der Regie von Krzysztof Warlikowski. Weitere wichtige Partien waren Ferrando in Verdis Il trovatore an der Bayerischen Staatsoper sowie Sarastro mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst.

